Staatlich befugte und beeidete Ingenieurkonsulenten für Bauingenieurwesen, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft
< Vorheriger Artikel

BLUM: GRUNDWASSER, ENTWÄSSERUNG, HWS, INDUSTRIELLE ABWASSERREINIGUNG

Blum als Leitbetrieb in der Region setzt auf die Erhaltung und schonende Nutzung natürlicher Ressourcen.


Niederschlags- wasser- versickerungs- anlage Werk IV, Bregenz

Werk VII, Dornbirn: Bahnanschluß, Containerumschlag- platz, Hochwasserschutz

Blum als Leitbetrieb in der Region setzt auf die Erhaltung und schonende Nutzung natürlicher Ressourcen. Im Werk IV in Bregenz wird Grundwasser zur Maschinen- und Raumkühlung verwendet. 900.000 m3 Grundwasser pro Jahr verrichten 9 Mio kWH Kühlarbeit. Das Grundwasser wird anschließend ohne Beeinträchtigung wieder versickert.
Seit Inbetriebnahme der Grundwasserbenutzungsanlage 1998 werden von Rudhardt+Gasser, Ziviltechniker laufend Beweissicherungsmessungen durchgeführt. Die jährlichen Berichte zeigen, dass die prognostizierten und tatsächlich gemessenen Ergebnisse übereinstimmen und keine fremden Rechte beeinflusst werden.

Alle Niederschlagswässer in allen sieben Werken werden nach dem Stand der Technik gesammelt, vorgereinigt und weitestgehend zur Versickerung gebracht.

Für alle österreichischen Produktionssstandorte wurden Strategien und Maßnahemn für den vorbeugenden Hochwasserschutz entwickelt.

Für die Oberflächenbeschichtung in Bregenz und Gaißau wurden Abwasserreinigungssysteme entwickelt, deren Reinigungsleistung wesentlich weiter reicht als es die gesetzlichen Grenzwerte verlangen. Durch Kreislaufführung, Prozessoptimierung und Einsatz moderner Technik wurden der Wasserverbrauch und die anfallenden Entsorgungsmengen reduziert. Nahezu alle Abwässer können nach der Vorreinigung in haushaltsähnlicher Qualität über den Schmutzwasserkanal abgeleitet werden.

Für die Spültechnik bei der Oberflächenbehandlung wurden Aufbereitungs- und Kreislaufsysteme entwickelt, die bei minimalen Wassermengen eine konstant hohe Produktqualität ergeben.

Aufgrund der großen Umwelteffekte konnten beide Anlagen mit Förderungen errichtet werden.

Für den Standort in Dornbirn waren besonders hohe Anforderungen an die Verkehrstechnik (Bahnanschluß, Containerumschlagplatz) und die Hochwassersicherheit im Zusammenfluss von zwei Gebirgsbächen zu erfüllen.