Staatlich befugte und beeidete Ingenieurkonsulenten für Bauingenieurwesen, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft
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Radverkehrswegweisung in Vorarlberg

Wir haben mitgewirkt am neuen Wegeleitsystem für Radfahrer. Bereits jetzt werden im Ländle 15% aller Wege per Fahrrad erledigt. In manchen Regionen sind es sogar 20%. Planung, Infrastruktur, Marketing und Kommunikation spielen bestmöglich ineinander, um die Attraktivität des Fahrrads als Verkehrsmittel laufend weiter zu heben.


Die Aufgabenstellung der Abteilung Straßenbau der Vorarlberger Landesregierung lautete:

·         nutzerInnenorientierte Radverkehrswegweisung

·         klare Orientierung für Radfahrer mit möglichst wenig Schildern von bleibender Qualität.

 

Das Ergebnis: Von 800 km Hauptradrouten im Land sind nun 450 km beschildert. Damit ist ein Netz möglichst sicherer, attraktiver und zügig zu befahrender Radverkehrsverbindungen zwischen Gemeinden und größeren Ortsteilen entstanden.

 

Das neue Leitsystem der Radverkehrswegweisung ist

 

•        landesweit einheitlich

•        leicht verständlich

•        gut erkennbar

•        wirtschaftlich in Herstellung und Unterhalt

•        rechtskonform

 

Die Radverkehrswegweisung gibt ortsunkundigen Radfahrern Orientierung und Sicherheit. Dadurch sollen auch Strecken über Gemeinde- und  Regionengrenzen hinaus attraktiv werden. Radrouten machen nur dann einen Sinn, wenn sie auch gefunden und somit auch befahren werden können.

Radfahrer bevorzugen schnelle, direkte Wege und sind gerne abseits der stark befahrenen Straßen unterwegs. Wer sich nicht auskennt, landet dabei allzu schnell in einer Sackgasse. Attraktive Radrouten brauchen deshalb eine Radverkehrswegweisung, die auf deren Nutzer ausgerichtet ist. Dadurch soll das Fahrrad zum noch attraktiveren Verkehrsmittel werden.

Prozessübergreifend erfolgt die laufende Dokumentation im GIS (Geografisches Informationssystem), dadurch sind aktuelle Daten jederzeit abrufbar.

 

Unsere Leistungen in der Detailplanung:

 

•        Festlegung der genauen Wegweisungsstandorte im Vorarlberger Unterland, im Bregenzerwald und grenzüberschreitend nach D und in die CH

•        Vergabe der Standortnummer

•        Festlegung der Anzahl der notwendigen Schilder am Standort

•        Festlegung sämtlicher Inhalte jedes einzelnen Schildes

•        Abstimmung mit der Standortgemeinde

•        Erstellung des Montageplans

•        Erstellung der Standortblätter. Dazu gibt es eine eigene Datenbank, aus

der die Standortblätter vom beauftragten Planungsbüro generiert werden. Die Daten sind zukünftig auf der Homepage des Landes zu finden.

Mitarbeit beim Leitfaden Radwegweisung  als Arbeitshilfe für alle die zukünftig Beschilderungen planen/montieren/verwalten

Leitfaden Radverkehrswegweisung